| Eine Realität, unendlich viele Wirklichkeiten. Ihr Schöpfer hat Sie nach seinem Ebenbild gestaltet. Wenn Sie also darüber nachdenken, wie Sie sich ihm nähern könnten, genügt es zu überlegen, womit man Ihnen selbst einen Gefallen tun könnte. Zum Beispiel mit einem Gespräch zu einem Thema, das Sie interessiert? Ein Dankeschön dafür, dass es Sie gibt? Die Übermittlung von Aufmerksamkeit und Lob, wenn Sie etwas geleistet haben, auf das Sie stolz sind? Genau wie Ihnen gefällt es auch Ihrem Schöpfer, wenn Sie ihn bemerken. Genauso wenig, wie Ihre Leistungen selbstverständlich sind, sind es seine. Er hat sich mit der Erschaffung des Universums und allen Lebens darin unendlich viel Mühe gegeben. Und er hat es auf eine Art und Weise gemacht, sich selbst darin zu integrieren und sich in einem endlosen Prozess zu reproduzieren. Ein Produkt sind Sie selbst, und er ist in Ihnen, wie er in jedem von uns ist, in jedem Organismus, jedem Teilchen und der alles verbindenden Kraft. Dadurch bemerkt er Sie ständig. Vielleicht räumen Sie sich etwas tägliche Zeit ein, um das Wunder wahrzunehmen. Wenn Ihnen das leichter fällt, können Sie sich selbst als Wunder begreifen, und Gott über sich selbst im Spiegel wahrnehmen. Denken Sie kurz darüber nach, wem und was Sie da genau gegenüberstehen. Dann blicken Sie sich um und beschreiben so unschuldig wie möglich, was Sie sehen. Hüten Sie sich vor einer Bewertung. In der Einheit gibt es nur eine vollständige Realität, der kann man durch eine Bewertung nichts mehr hinzufügen. Zum Bessererleben können Sie Ihrem Schöpfer für die Realität danken. Die Realität schätzen Sie, in dem Sie die Unterschiede sehen, und dabei auch die unendlichen Unterschiede in der Wahrnehmung aller Ihrer Mitlebenden mit einbeziehen. Obwohl es nur eine unveränderbare Realität als konstanten Faktor gibt, führt die individuelle Betrachtung zu einer nicht endenden Interpretation in Wirkl-Ich-Keiten. Ihre ist eine davon. Nicht schlechter und auch nicht besser als die Wirkl-Ichheit anderer. Alle sehen, fühlen, hören, schmecken und tasten wir das Gleiche, gar nicht zu reden von den wissenschaftlich noch nicht nachweisbaren aber doch existenten zusätzlichen Sinnen. Wir wenden die Informationen nur unterschiedlich an und formen daraus persönliche Wirklichkeiten. Man kann mehr tun, als dieses Wunder schätzen. Man kann seine Interpretation der Realität als gleichwertig mit und ergänzend zu allen anderen Interpretationen begreifen. Jeder hat das Recht auf seine eigene Wirklichkeit, aber niemand kann die Realität für sich beanspruchen. Je mehr Sie die Auffassungen Ihrer Mitlebenden schätzen, umso mehr tun Sie für die Bedeutung Ihrer eigenen. | ![]() |
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